secoMUR® Horizontalsperre

secoMUR® Horizontalsperre

PROBLEME MIT AUFSTEIGENDER FEUCHTIGKEIT?

Wir haben die Lösung.

DIE BEHANDLUNG: ÜBERRAGENDE TECHNOLOGIE

secoMUR® wurde mit microFORMULA®-Technologie entwickelt. Es kann dadurch tief tief in das Wandinnere eindringen und dank dem „Cross-Link“ -Effekt eine viel schnellere und vollständigere Bindungsreaktion in den Poren der Wand auslösen. Nach den erfolgten Bohrungen so nah wie möglich am Boden, wird secoMUR® eingespritzt und die Horizontalsperre ist geschaffen.

EINZIGARTIG UND HOCHWIRKSAM

Diese einzigartige und hochwirksame Formel dringt tief in die Mörtelschicht oder Klinkermauer ein und schafft eine Horizontalsperre. Die Behandlung gewährt eine lang anhaltende Wirkung gegen Feuchtigkeitsmigration auf Hausmauern.

BEWÄHRTE LEISTUNG

Mit secoMUR® wird die Wasseraufnahme drastisch verringert. Auf porösen Baustoffen wird diese um mehr als 95% reduziert. Die Effizienz von secoMUR® wurde nach WTA und CSTC getestet und wurde als ausgezeichnete Behandlung für Mauerwerke bewertet.

VORTEILE von secoMUR®:

  • Aktive Horizontalsperre
  • Überragende Leistung und lang anhaltende Wirkung
  • Tiefes Eindringen in den Baustoff
  • Kostengünstiges und erschwingliches System
  • Schnelle und saubere Anwendung

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PUMPE BTS 500

EINSPRITZVORRICHTUNG


SPEZIFIKATIONEN:

  • Gewicht 23 kg
  • Maximale Druckleistung 200 bar
  • Durchfluss 3,5 l/min
  • Elektromotor 220 V
  • Leistung 1,2 PS

Die häufigste Ursache für feuchtes Mauerwerk

Aufsteigende Feuchtigkeit ist eine der häufigsten Ursachen für nasse Wände. Sie kann entstehen, wenn die Horizontalsperre in Verbindung mit der Vertikalsperre undicht ist oder gänzlich fehlt. Dann hat die Hausmauer direkten Kontakt zum Erdreich. Wassermoleküle im Boden können durch winzige Poren im Baumaterial nach oben steigen. Beim Fehlen einer Horizontalsperre können diese regelrecht vom Boden aufgesaugt und in die Höhe transportiert werden.

Wie weit die Nässe schließlich nach oben steigt, hängt im wesentlichen sowohl von den Poren der Mauer, der Tapete, des Anstrichs oder des Erdreichs ab. Oftmals wird allerdings die beträchtliche Höhe von einem Meter überschritten. Auch wenn die Poren des Bodens für die Wasseraufnahme aus dem Erdreich verantwortlich sind, benötigen Wassermoleküle einen Transportweg, um nach oben zu gelangen. Den findet sie in Form von kleinen Fugen, den Kapillaren, die dem Wasser den Weg weisen.

Vor einer Bekämpfung muss man sich allerdings sehr sicher sein, was die Ursache letztlich für die feuchten Wände ist, denn verschiedene Ursachen werden auch unterschiedlich bekämpft. Die Diagnose sollte man in jedem Fall einem Spezialisten überlassen. Es existieren verschiede Ursachen für nasse Mauern, wie Kondensfeuchte, hygroskopische Feuchte, Wassereindringen, etc. Zu den typischen Merkmalen zählen Feuchteschäden, die auf die unteren eineinhalb Meter im Erdgeschoss begrenzt sind, verrottete oder feuchte Sockelleisten und auch die Ablagerung von Salzausblühungen.

Noch Fragen zu einem unserer Produkte? Kontaktieren Sie uns. Wir stellen Ihnen gerne weitere Informationen zur Verfügung.

Horizontalsperre: eine der wirksamsten Lösungengegen feuchte Mauerwerke

Horizontalsperren befinden sich im Fundamentbereich eines Gebäudes und bezeichnen die horizontale Abdichtung eines Hauses, die dafür sorgt, dass die Hausmauern trocken bleiben. Normalerweise ist diese Sperre Pflicht für jedes neuere Haus, allerdings hält die Horizontalsperre aus verschiedenen Gründen nicht immer dicht, sodass der nachträgliche Einbau oftmals erforderlich wird. Regenwasser dringt dicht an der Hauswand entlang in das Erdreich ein uns sammelt sich in der Nähe des Fundaments. Ohne Horizontalsperre würde dieses mühelos in das Mauerwerk gelangen und aufsteigen, was sehr nachteilige Auswirkungen für Haus und Bewohner nach sich ziehen würde.

Beim Neubau unterscheidet man drei verschiedene Möglichkeiten für das Anbringen einer Horizontalsperre. Dazu zählt eine Bitumenbahn unter und auf der ersten Steinreihe genauso wie die Abdichtung mit einer Schlemmschicht. Bei dieser aufwändigeren Methode wird die erste Steinreihe in ein spezielles Mörtelbett gelegt, wobei dieser Mörtel sich durch eine besonders starke Wasserundurchlässigkeit auszeichnet. Die dritte Möglichkeit der Mauerwerksabdichtung mit einer Horizontalsperre bietet sich im schichtweisen Auftragen von mineralisiertem Ton um das Fundament.

Für den Fall, dass die bestehende Horizontalsperre aus verschiedenen Gründen wie nicht fachgerechte Arbeit oder unbeabsichtigte Schäden undicht ist, muss eine nachträgliche Horizontalsperre eingebaut werden, um die Wasseraufnahme zu verhindern. In die Wand wird deshalb eine wasserabweisende Schicht aus Stahl, Kunststoff und Spezialmörtel und auch Trennmittel eingebracht, auch als Injektion bekannt. Zu den neueren Behandlungstechniken zählt die Injektion einer Silicon-Mikroemulsion. Dadurch können die Kapillaren kein Wasser mehr aufsaugen. Man spricht hierbei auch von einer Hydrophobierung.

Feuchte Wände: Selbstdiagnose fehl am Platz

Feuchte Wände gehören schon seit Generationen in Verbindung mit Schimmelbildung zu den gravierendsten Problemen der eigenen vier Wände. Dabei wird nicht nur die Bausubstanz angegriffen, auch die eigene Gesundheit ist bei feuchten Wänden gefährdet. Die Ursachen sind allerdings auf den ersten Blick nicht immer offensichtlich, selbst ein Fachmann kann nicht durch einfaches Ansehen auf Anhieb sagen, wo die Ursache liegt. Erfahrungswerte besagen, dass die meisten nassen Wände durch aufsteigende Feuchtigkeit kommt, aber das ist eben nicht die einzigste Ursache. Somit gibt es auch kein Allheilmittel dagegen, zumindest lässt sich heute durch Messungen der Ursprung inzwischen ermitteln.

Wenn man also erste Anzeichen von feuchten Wänden bemerkt, sollte man unbedingt einen Fachmann einschalten. Bevor er eintrifft, kann man aber schon einige kurzzeitige Maßnahmen ergreifen, um feuchte Wände zu bekämpfen. Dazu gehört, dass sich kleine Durchfeuchtungen mit einem Heizlüfter vorübergehend mildern lassen, ein oftmaliges, stündliches Lüften ist ebenso wichtig. Man kann sich auch Trocknungsgeräte ausleihen. Diese nehmen zwar die Luftfeuchtigkeit auf, lösen aber die Probleme nicht langfristig und sollten nur so lange eingesetzt werden, bis der Fachmann eintrifft.

Für die Diagnose stehen dem Fachmann diverse professionelle Messgeräte zur Verfügung. Die meisten Messungen lassen sich mittels Bohrlöcher auch ohne größere Zerstörung durchführen. Bei feuchten Wänden hat man heute verschiedene Sanierungsmöglichkeiten zur Auswahl. Bei der Methode der Ausgrabung ist zu berücksichtigen, dass man eventuell Außenanlagen zerstört, die im Nachhinein wieder hergestellt werden müssen. Auch eine Injektion kann Abhilfe schaffen, in dem eine entsprechende Substanz in das Mauerwerk eingespritzt wird.

Horizontalsperre – Einbau

Horizontalsperren sorgen im Fundamentbereich eines Gebäudes dafür, dass keine Feuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigen kann. Diese horizontale, wasserabweisende Abdichtung oder Imprägnierung wirkt aber letztlich erst im Verbund mit der Vertikalsperre erfolgreich gegen das Eindringen von Nässe in das Mauerwerk. Einem heute neu gebauten Haus wird der Einbau einer Horizontalsperre zwingend vorgeschrieben, leider hält er aus unterschiedlichen Gründen nicht immer dicht und muss wie bei vielen Altbauten nachträglich eingebaut oder erneuert werden, wenn feuchte Wände und nasse Mauern festgestellt werden. Ein Nichtbeachten führt automatisch zu großen Schäden in der Bausubstanz, zu höheren Energiekosten und zur Minderung der Wohnqualität.

Der nachträgliche Einbau einer Horizontalsperre kann mit verschiedenen Techniken erfolgen. Die Praxis zeigt, dass der nachträgliche Einbau einer Horizontalsperre überwiegend mechanische Vorgehensweise voraussetzt. Dazu gehören das Blecheinschlags, das Säge- und verschiedene Injektionsverfahren. Beim der ersten Methode werden gewellte Edelstahlbleche mit hoher Schlagzahl in eine Lagerfuge einmövriert, während beim Sägeverfahren Abschnitt für Abschnitt das Mauerwerk aufgesägt und eine Dichtungsbahn aus Kunststoff eingesetzt wird. Die Spalten werden anschließend mit einem wasserabweisenden Spezialmörtel verfugt.

Die gängigsten und modernsten Methoden zum nachträglichen Einbau einer Horizontalsperre sind aber heute die verschiedenen Injektionsverfahren, die ohne Druck, mit Niederdruck oder mit Hochdruck ausgeführt werden. Bei einem relativ geringem Durchfeuchtungsgrad wird eine drucklose Injektion eingespritzt. Diese Imprägnierung wird auch als Hydrophobierung bezeichnet, weil sie in Form von Flüssigkeit oder Creme durch vorher gebohrte Löcher in die Mauer gelangt, sich ausbreitet und verhärtet. Nach der Reaktion entsteht eine wasserdichte Schutzschicht.

Für zusätzliche Angaben und Informationen steht Ihnen unser Serviceteam gerne zur Verfügung.

Horizontalsperre für Neubauten: wasserabweisende Schutzschichten am Fundament

Horizontalsperren findet man im Fundamentbereich eines Gebäudes, sie sind verantwortlich für die horizontale Abdichtung eines Hauses, die dafür sorgt, dass keine Feuchtigkeit aufsteigen kann. Die Horizontalsperre wirkt aber erst im Verbund mit der Vertikalsperre letztlich erfolgreich im Kampf gegen das Eindringen von Nässe. In der heutigen Zeit ist der Einbau einer Horizontalsperre bei einem Neubau Pflicht, leider hält er bei nicht qualitativem Einbau nicht immer dicht und muss wie bei den Altbauten nachträglich eingebaut oder erneuert werden, wenn feuchte Wände und nasse Mauern festgestellt werden.

Eine gängige Methode für eine Horizontalsperre im Neubau ist das Anbringen einer Bitumenbahn unter und auf der ersten Steinreihe. Bei einer ordnungsgemäßen Arbeitsweise werden Stöße und Überlappungen mit Kaltkleber dicht verschlossen, so dass die Wasseraufnahme verhindert werden kann. Bei dieser Methode einer Horizontalsperre ist genaues Arbeiten äußerst wichtig, denn schon mit dem kleinsten, unbeabsichtigten Riss oder einer nicht verschlossenen Überlappung ist die Dichtheit nicht mehr gewährleistet.

Ein bisschen aufwändiger aber dafür zuverlässiger ist der Neubau einer Horizontalsperre mit einer Schlemmschicht als Abdichtung. Hier wird die erste Steinreihe in ein spezielles, Wasser undurchlässiges Mörtelbett gelegt, dieser Spezialmörtel wird danach zusätzlich auch auf dieser Steinreihe angebracht, so dass diese Steine vollkommen mit diesem Mörtel umgeben sind, was dazu führt, dass natürlich auch alle Poren und Fugen der Steine mit verschlossen werden. Erst danach wir die zweite Steinreihe gesetzt. Eine dritte Möglichkeit, eine Horizontalsperre im Neubau zu errichten, basiert auf einer mineralisierten Tonbeschichtung. Der Ton kann zwar feucht werden, jedoch verhärtet und verdichtet er sich und schafft eine wasserdichte  Schutzschicht.

Mit Horizontalsperre gezielt blockieren

Jeder kennt die schwere Herausforderung, aufsteigende Feuchtigkeit mit Erfolg zu beseitigen. Sie benötigen dazu professionellen Rat.

secoMUR® stoppt den Zerfall von Putz und Farbe, das Lösen von Tapeten oder Wegplatzen der Innenfarbe aufgrund von Salzausblühungen. Die Lösung besteht nicht darin, auf die betroffene Fläche nur neue Farbe aufzutragen.

Die Behandlung muss wirkungsvoll in den Kern der Ursache eindringen können. Dies erfolgt durch das Bohren von Löchern in die betroffene Wand, so nahe wie möglich am Boden. Diese werden gereinigt und mit secoMUR® gefüllt. Nach etwas 2 Tage ist die gelförmige Lösung komplett absorbiert. Die behandelte Oberfläche kann wieder verputzt werden. Nach einer Kurperiode von 7 Tagen hat die Horizontalsperre ihre volle Wirkung. Die Wasseraufnahme wird um 95% reduziert.

secoMUR® hat verschiedene Analysen erfolgreich bestanden und erfüllt die von WTA- und CSTC vorgegebenen. Es wurde als eine Behandlung mit einer hervorragenden Leistung für Mauerwerke eingestuft.

Eine nasse Kerndämmung verliert seine wirkungsvollen Isoliereigenschaften und ist nicht mehr in der Lage, Wände trocken zu halten. Bekanntlich kann dies erhebliche Risiken für die Gesundheit von Menschen und Haustieren bergen.

Injektionstechnik: moderne Technologie zur Mauerwerkstrockenlegung

Nasse Mauern und feuchte Wände sind ein sehr weit verbreitetes Problem und stellt an Mensch und Technik immer wieder neue Anforderungen für schnelle Lösungswege. Für eine wirkungsvolle Sanierung, Entfeuchtung,  Trockenlegung, Imprägnierung und Abdichtung kommen heute verschiedene Methoden, Verfahren und Techniken zum Einsatz, wobei besonders die modernen Techniken gefragt sind, die die wenigsten baulichen Veränderungen mit sich bringen sowie einen relativ geringen Sanierungsaufwand gewährleisten und trotzdem in der Effizienz und Nachhaltigkeit der Wirkung höchsten Ansprüchen genügen.

An erster Stelle sind heute bei der Entfeuchtung die verschiedenen Verfahren der Injektionstechnik zu nennen, die in der jüngster Zeit wahrhaft bahnbrechende Erfolge erzielen konnten. Normalerweise wird bei einer korrekten Bauweise die Feuchtigkeitsmigration durch die Horizontalsperre blockiert. Ist diese Sperre nicht vorhanden oder ist sie defekt und undicht, kommt es zu Durchfeuchtungen, Salzausblühungen sowie Abplatzungen und Rissen Mauer und Putz. Schwamm- und Pilzbildungen werden gefördert und können zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen.

Durch eine gezielte Injektionstechnik werden die Horizontalsperren erneuert. Dazu wird ein flüssiges oder cremeartiges, Wasser abweisendes Hydrophobierungsmittel mittels einem Injektionsverfahren mit oder ohne Druck durch vorher angebrachte Bohrlöcher in das Mauerwerk eingebracht, es breitet sich aus, erhärtet und sorgt dafür, dass eine imprägnierende Sperre entsteht. Bei dieser Injektionstechnik muss kein Mauerwerk abgetragen werden, was den Sanierungsaufwand erheblich vermindert. Weitere Anwendungen der Injektionstechnik findet man bei der Fugenabdichtung mit sogenannten Schleierinjektionen, die mit Niederdruck oder leichtem Druck ausgeführt werden. Auch eine Konstruktionsversiegelung kann mit Hilfe der  Injektionstechnik erfolgreich realisiert werden.

Kellersanierung: schützt und isoliert das Haus an seinen Wurzeln

Der Keller ist der Raum in einem Haus, der besonders gefährdet ist und bei Feuchtigkeit das Mauerwerk des gesamten Hauses infizieren kann. Auch die Bildung von Kondenswasser durch zu kalte Räume führen zu nassen Mauern, zu Schimmelbildung und zu unangenehmen Gerüchen, die man nur mit einer sinnvollen Kellersanierung aus der Welt schaffen kann oder vorbeugend gar nicht erst zulässt. Es liegt auf der Hand, dass diese nicht nur zur Werterhaltung des Gebäudes beträgt, sondern auch oftmals erhebliche Heizkosten einsparen hilft.

Die Analyse des baulichen Zustands und alle erforderlichen Maßnahmen zu einer Kellersanierung sollten stets von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, denn nur die Spezialisten erkennen die Schwachstellen des Hauses bis ins Detail und können geeignete Methoden und Verfahren vorschlagen. Wir der Keller als zu kalt eingestuft, kann er mit Dämmplatten isoliert werden, die verhindern, dass die Kälte nach oben in die Wohnung aufsteigt.

Sind im Keller sind oft Risse oder Schimmel an den Mauern sichtbar, steht diesem die Sanierung unmittelbar bevor. Bevor der Fachmann mit der Entfeuchtung oder Trockenlegung beginnt, muss er die genaue Ursache kennen. Ein undichtes Rohr ist natürlich schnell behoben, aufwändiger werden hingegen die Reparaturarbeiten, wenn die Abdichtung mangelhaft oder beschädigt ist. Hier kommen heute moderne Methoden der Hydrophobierung zum Einsatz, per Injektionstechnik wird ein wasserabweisendes Hydrophobierungsmittel eingebracht, welches sich ausbreitet, erhärtet und sich zu einer Imprägnierschicht entwickelt.

Mauerentfeuchtung: jetzt auch mit moderner Impulsgebertechnik möglich

Nasse Mauern und feuchte Wände mindern nicht nur den Wert eines Gebäudes, sie bergen auch ein nicht zu unterschätzendes gesundheitliches Risiko für die Bewohner, insbesondere für Kinder und ältere Menschen. Auftretende Flecken und Schimmel fördern natürlich auch nicht gerade die Wohnqualität, von unangenehmen Modergerüchen ganz zu schweigen. Ein feuchtes Mauerwerk verursacht darüber hinaus auch höhere Heizkosten, weil die Wärmedämmung weitaus weniger Effizienz wie bei trockenen Mauern aufweist.

Die Kosten für eine sinnvolle Mauerwerks-Entfeuchtung dürfen also stets im Zusammenhang mit der daraus abgeleiteten Einsparung von Heizkosten betrachtet werden und haben sich aus Erfahrungswerten heraus schon relativ schnell amortisiert. EineMauerwerks-Entfeuchtung ist also in jedem Fall auch ökonomisch ratsam. Die Begutachtung und Schadensanalyse sollte man deshalb auch nur von einem Fachbetrieb durchführen lassen, nur hier erhält man ein qualifiziertes Gutachten und gegebenenfalls eine entsprechende Beratung über erforderliche Maßnahmen zur Mauerentfeuchtung. Der Spezialist ist auf dem Stand der neuesten Technik, plant gemeinsam mit dem Hausbesitzer die Maßnahmen zur Entfeuchtung, überwacht während der Sanierung alle Aktivitäten und veranlasst regelmäßige Kontrollmessungen, die Auskunft über den Fortschritt geben.

Nebst der konventionellen Vorgehensweise wie Bohren, Graben und Sägen, die einen direkten Eingriff in das Mauerwerk erfordern, bietet die moderne Technik heute parallel zur imprägnierenden Hydrophobierung elektrokinetische Systeme zur Mauerentfeuchtung. Während bei der Hydrophobierung eine Imprägnierschicht berücksichtigt wird, kommt bei einer Mauerentfeuchtung im elektrokinetischen System eine Impulsgebertechnik zur Anwendung, wobei elektromagnetische Impulse so in die Molekularstruktur des Wassers eingreifen, das das Wasser zurück ins Erdreich gedrängt wird und so eine Substanz schonende und nachhaltige Mauerentfeuchtung stattfinden kann.

Mauertrockenlegung: vom Mauerwechsel bis zur Injektion

Die Mauertrockenlegung ist ein sehr wichtiger Bestandteil bei der Sanierung von Altbauhäusern. Feuchteschäden können dabei auf verschiedene Weise beseitigt werden, man unterscheidet hier zwischen elektro-physikalisches, Horizontalschnitt- und Injektionsverfahren. Ergänzend können hierzu Dränagen, Abdichtungen und Sanierputzsysteme eingesetzt werden. Aus diesen verschiedenen Varianten zur Mauertrockenlegung ist der Mauertausch, der auch als Mauertrennung bezeichnet wird am ehesten mit der fach- und normgerechten Abdichtung eines Neubaus vergleichbar.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Mauertrennung ist, dass Erschütterungen vermieden werden und die Lastableitung während des Mauertausches sicher gestellt ist. Oftmals kommt das Sägeverfahren zum Einsatz mit dem Vorteil, dass auch Mauersteine und große Wandstärken getrennt werden können. Als Querschnittsabdichtung können Metallfolien, Kunststofffolien oder auch Kunststoffplatten eingesetzt werden. Als ergänzende Maßnahme können hier auch Sanierputzsysteme zur Anwendung kommen, da sich oberhalb der Abdichtungsebene noch feuchte Stellen befinden können. Diese trocknen in der Regel einige Zeit nach der Mauertrennung aus. Bei einem Sanierputz werden die Salze in das Putzsystem geleitet und lagern sich nicht mehr an der Oberfläche ab, dadurch können die sichtbaren Salzausblühungen verhindert werden.

Bei einer Mauertrockenlegung mittels Injektion werden Flüssigkeiten durch sehr kleine Bohrungen in möglichst kleinen Abständen eingespritzt. Diese Flüssigkeit soll sich dann ausbreiten und Poren und Kapillaren verstopfen. Dieser Vorgang wird auch als Hydrophobierung bezeichnet. Bei der Wahl des Hydrophobierungsmittels, wie die Injektionsflüssigkeit auch bezeichnet wird, ist die Substanz des Mauerwerks und die Eindringfähigkeit in Abhängigkeit vom Wassergehalt der Poren und Kapillaren für eine erfolgreiche Mauertrockenlegung zu berücksichtigen.

Bei Fragen zu Produkte und Systeme stehen wir gerne zur Verfügung.