secoTHERM® Fassaden-Imprägnierung

secoTHERM® Fassaden-Imprägnierung

ENERGIE SPAREN

Schützen Sie Ihre Immobilie gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Dank secoTHERM® Fassaden-Imprägnierung erhöhen Sie den thermischen Widerstand und erzielen je nach Porosität des Mauerwerks bis zu 30 Prozent an Energieeinsparungen.

EINZIGARTIGE TECHNOLOGIE UND HALTBARKEIT

secoTHERM® ist nach neuesten wissenschaftlichen Studien entwickelt worden. Es ist der ultimative Wetterschutz für Mauerwerke und Fassaden.

UV-Strahlen sind ein Schlüsselelement bei der Beschädigung von Mauerwerksoberflächen. secoTHERM® Fassaden-Imprägnierung ist unempfindlich gegen UV-Strahlen und bildet eine unsichtbare Barriere gegen Wasseraufnahme, während die Außenwandoberfläche für Wasserdampf durchlässig bleibt.

Das Verhindern der Wasseraufnahme in Außenwände und Ziegelsteine kann den Energieverbrauch um bis zu 30% reduzieren. Poröse Baustoffe wie Naturstein, Ziegel, Klinker, usw. besitzen grundsätzlich gute Isoliereigenschaften. Dank ihrer luftgefüllten Hohlräume bieten sie eine geringe Wärmeleitfähigkeit.

ABER NUR WENN SIE TROCKEN SIND

BEWÄHRTE LEISTUNG

Die Wasseraufnahme kann durch eine Fassaden-Imprägnierung mit secoTHERM® drastisch um mehr als 95% reduziert werden

secoTHERM® wurde nach EN ISO 15148:2002 getestet. Seine hygrothermische Leistung auf Beton, Mörtel, Ziegel und Sandstein konnte erfolgreich nachgewiesen werden. Die Fassaden-Imprägnierung dringt tief in das Substrat ein und bietet bis 20 Jahre Schutz.

Grünwuchs und Flecken sind nicht nur unästhetisch. Sie können auch den Zerfall der Oberfläche aufgrund von Frostschäden zur Folge haben und erhebliche Feuchtigkeitsprobleme verursachen.

FEUCHTE WÄNDE SIND KÄLTEBRÜCKEN

Feuchte Wände sind Wärmebrücken – wenn sich Feuchtigkeit in den Poren einer Wand sammeln kann, wird mehr Wärme übertragen als wenn diese mit Luft gefüllt sind. Die thermische Effizient einer Mauer wird mit Feuchtigkeit erheblich beeinträchtigt.

Tests haben gezeigt, dass ein Anteil von bereits 5% Feuchtigkeit in Mauern und Fassaden deren Isoliereigenschaft um bis zu 50% senken kann. Dies ist noch viel ausgeprägter beim Vorhandensein einer Kerndämmung. Ist diese nass, gibt Innenraum seine Wärme nach draussen ab. Viele Hausbesitzer sind sich dieser Tatsache nicht bewusst.

secoTHERM® wurde durch das dänische Technologieinstitut getestet. Es hat seine thermischen Eigenschaften in verschiedenen Tests zur Reduzierung des Energieverbrauchs erfolgreich nachgewiesen.

secoTHERM® schafft eine selbstreinigende Oberfläche und schützt gegen Schmutz,
Feuchtigkeit und Zerfall durch UV-Strahlen.

WIE IST DIE FUNKTIONSWEISE?

secoTHERM® dringt bis zu 17 Millimeter tief in das Baumaterial ein. Winzig kleine Moleküle vereinen sich mit dem Baumaterial und gewährleisten einen dauerhaften Schutz.

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Die geschützte Oberfläche stößt Wasser, Mikroorganismen sowie Schmutz ab, bleibt jedoch durchlässig für Wasserdampf. Oft reicht ein Regenschauer oder eine sanfte Reinigung mit dem Wasserschlauch um die Oberfläche zu reinigen.

VORTEILE EINER BEHANDLUNG MIT secoTHERM®

  • verbessert die thermische Effizienz des Mauerwerkes indem es trocken bleibt
  • gewährleistet die Isoliereigenschaften der Kerndämmung
  • verringert den Wärmeverlust
  • schafft eine selbstreinigende Oberfläche
  • sorgt für ein schöneres Erscheinungsbild
  • verlangsamt den Alterungsprozess der Oberfläche
  • verringert die Anfälligkeit für das Wachstum von Mikroorganismen

MARKETING- UND VERKAUFSTOOLS

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UNSERE EMPFOHLENEN ANWENDUNGSWERKZEUGE

PUMPE BTS300

SPEZIFIKATIONEN:

  • Gewicht 23 kg
  • Maximale Druckleistung 200 bar
  • Durchfluss 3,5 l/min
  • Elektromotor 220 V
  • Leistung 1,2 PS

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Hausschwamm: der Pilz mit unglaublich zerstörerischer Wirkung

Wenn von einem echten Hausschwamm die Rede ist, kann man aus verständlichen Gründen eine entsprechende Angst bei den Hausbesitzern erkennen, denn er hat sich zu einem der schlimmsten Zerstörer entwickelt. Die Sanierung eines vom Hausschwamm befallenen Hauses ist schon sehr aufwändig und verursacht jede Menge Kosten. Aber nicht jede Schimmelbildung bedeutet gleich, dass es sich um diesen gefährlichen Pilz handelt. Er ist verhältnismäßig gut von anderem Schimmelbefall zu unterscheiden.

Der echte Hausschwamm ist in erster Linie ein Pilz, der totes Holz zerstört und dabei in entsprechenden Hohlräumen jahrelang gedeihen kann, bevor die ersten Fruchtkörper dann auf dem Mauerwerk sichtbar werden. Man erkennt diesen Fruchtkörper an seiner flachen Gestalt und seiner bräunlichen Farbe, die mit einem weißen filzigen Rand umgeben ist. Die Zerstörungskraft des Hausschwamms ist enorm, es können sogar ganze Balken innerhalb eines Jahres so von diesem Pilz durchsetzt werden, dass die Tragkraft verloren geht. Aber nicht nur Holz, auch Putz, Mauerwerk und alter Beton kann vom Hausschwamm befallen und teilweise arg in Mitleidenschaft gezogen werden,

Zur Bekämpfung dieses Schädlings sollte unbedingt ein Spezialist hinzugezogen werden, da die Beurteilung des befallenen Bereichs schon Expertenkenntnis und Erfahrung erfordert. Oftmals sind danach umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig, die von der weiträumigen Entfernung des Holzes bis zum teilweisen Abriss und der Erneuerung des Mauerwerks reichen. Darüber hinaus ist natürlich zu analysieren, warum Hausschwamm überhaupt entstehen konnte. Da dieser Pilz auf feuchten Untergründen  festsitzt, sind entsprechende weiterführende Sanierungsarbeiten wie Trockenlegung des Mauerwerks oder das Anlegen einer Drainage rund um das Haus oftmals vernünftige und erforderliche Maßnahmen.

Imprägnierung: der unsichtbare Feuchteschutz

Die meisten nassen Wände und feuchte Mauern haben eine gemeinsame. Wasserabsorption! Wird das Problem nicht rechtzeitig beseitigt, sind gravierende Schäden in der Bausubstanz nicht zu vermeiden, auch der Wohnkomfort wird gemindert, unschöne Flecken und Salzausblühungen entstehen und auch die Heizkosten steigen ins Unermessliche. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Trockenlegung, das Einziehen von schützenden Sperrschichten ist dabei eine bekannte Form, wobei man hier in Horizontalsperre und Vertikalsperre unterscheidet. Während die Vertikalsperre die seitliche Wasseraufnahme abweist, erfüllt die Horizontalsperre die gleiche Aufgabe vom Boden aus. Aber erst die Kombination aus beiden Sperren trägt zu einer wirkungsvollen Trockenlegung bei.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit durch Imprägnieren eine Wand zu hydrophobieren. Dabei wird nicht nur eine imprägnierende Schutzschicht an der Außenwand angebracht. Mit einem sogenannten Hydrophobierun-Produkt wird die gesamte Bausubstanz imprägniert, denn es wird ein Hydrophobierungsmittel durch Bohrlöcher ins Innere des Mauerwerks gebracht, das sich dann ausbreitet, erhärtet und die behandelte Fläche schütze. Als Hydrophobierungsmittel kommen zur Imprägnierung flüssige Silikonharze oder Siloxane zum Einsatz. Diese werden in gelöster Form in organischen Lösungsmitteln oder auch als Creme auf die Poren des Baustoffs aufgetragen, sodass die Aufnahmefähigkeit von Wassermolekülen erheblich vermindert wird.

Die Imprägnierung ist ein Produkt zur Hydrophobierung, welches auf verschiedenste Weisen verwendet werden kann. Angeboten werden Injektionsverfahren, die wahlweise mit oder ohne Temperaturerhöhung und auch mit oder ohne Druck ausgeführt werden. So wird beim superDry-Verfahren mittels Handpresse eine Silikon-Siloxan-Creme in die vorher angebrachten Bohrlöcher eingeführt. Da durch diese Maßnahme der Hydrophobierung die Außenfassade nicht verändert wird, spricht man auch von einer unsichtbaren Imprägnierung und Dämmung. Diese Form der Imprägnierung überzeugt in einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis und bietet insgesamt einen wirksamen Bauten- und Fassadenschutz.

Fassadenschutz: Wasserabweisende Maßnahmen für ein trockenes Mauerwerk

Eine Fassade gilt als die Visitenkarte eines Hauses, hier erhält man einen ersten optischen Eindruck, schon bevor man das Haus betreten hat. Neben dieser repräsentativen Aufgabe schützt diese auch die gesamte Bausubstanz, denn Hitze und Kälte, Sturm und Niederschläge wie Regen, Hagel oder Schnee sollen schließlich dem Gebäude nicht schaden. Damit dies auch erfolgreich funktioniert, muss natürlich auch die Fassade selbst ausreichend geschützt sein, alle Maßnahmen dazu werden als Fassadenschutz bezeichnet.

Je nach baulicher Möglichkeit kann ein konstruktiver Fassadenschutz genauso wie eine wirkungsvolle Beschichtung von außen, eine Fassadendämmung von innen und eine Imprägnierung zur Anwendung kommen und diese entsprechend wirkungsvoll schützen. Zu einem konstruktiven Fassadenschutz gehört ein weiter Dachüberstand besonders an der Giebelseite, er sorgt dafür, dass der Regen und andere Niederschläge nicht mit voller Kraft auf die Oberfläche treffen, sondern durch die nun entsprechend größere Dachfläche abgeschwächt werden. Zusätzlich oder wenn bauliche Korrekturen nicht möglich sind, kann auch ein beschichteter Fassadenanstrich von außen langfristigen und optimalen Schutz bieten und dabei auch Algen- und Pilzbefall fern halten.

Soll oder muss die Außenfassade im Erscheinungsbild unangetastet bleiben, gibt es die Möglichkeit, einen sehr wirkungsvollen Fassadenschutz durch eine Imprägnierung herbeizuführen. Hierbei kommt das Prinzip der Hydrophobierung zum Tragen, das heißt nichts anderes, als dass eine wasserabweisende Substanz durch ein Injektionsverfahren in das Mauerwerk eingelassen wird. Dieses Hydrophobierungsmittel kann mit oder ohne Druck durch vorher angebrachte kleine Bohrlöcher injiziert werden und verändert durch seine Reaktion mit dem Mauerwerk seinen Aggregatzustand, die flüssige Substanz verbreitet sich im Inneren des Mauerwerks, verhärtet sich und ist extrem wasserabweisend. Eine perfekte Abdichtung ist geschaffen.

Fassadenschutz: Maßnahmen für ein trockenes Mauerwerk

Fassaden sind der erste Blickfang des Gebäudes und vermittelt dabei auch einen ersten, nicht unbedeutenden Eindruck. Als äußere Schicht des Hauses ist sie natürlich auch der Bereich, der am meisten der Witterung ausgesetzt ist. Ist kein ausreichender Fassadenschutz vorhanden, kann dies gravierende Auswirkungen auf das gesamte Mauerwerk haben. Eine ungeschützte Oberfläche ist wasserdurchlässig und dringt in das Mauerwerk ein. Nicht nur das Schäden an der Bausubstanz die Folge sind, auch überhöhte Heizkosten und ein spürbar verschlechtertes Raumklima bringt die eingedrungene Feuchtigkeit mit sich. Diese hält auch den Schmutz an der Außenfassade fest, da er tiefer eindringen kann als gewollt, mit dem Resultat, dass diese schmutzig und unästhetisch wird.

Soweit will man es natürlich nicht kommen lassen. Deshalb sollte man auch nur beim geringsten Ansatz einen Fachspezialisten einschalten, der den Zustand analysiert und wirkungsvolle Maßnahmen zur Verbesserung und Trockenlegung von Fassaden vorschlägt. Eine weit verbreitete Schutzmaßnahme ist die Fassadenversiegelung. Diese lässt das Wasser ablaufen statt es aufzunehmen und sorgt dafür, dass es von außen nicht in das Mauerwerk gelangt. Durch eine wirksame Fassadenversiegelung kann zum einen der Schmutz leichter abgespült werden, zum anderen hält sowohl der Außenanstrich als auch der Putz länger.

Als modernstes Verfahren für die Fassadenversiegelung hat sich die Nanotechnologie herauskristallisiert, die für einen nachhaltigen und dauerhaften Schutz sorgt. Zwei Entwicklungen dieser Technologie kommen dabei als Fassaden-Schutzlösung zum Einsatz. Während die sogenannte Silanisierung zu einer dauerhaften, mineralischen Veränderung der Oberflächeneigenschaften führt, wird bei der Versiegelung von Fassaden mit der Nano-Silber-Technologie ein antimikrobieller Anstrich zum Schutz vor Schimmel- und Algenbefall aufgetragen.

Bei Fragen zu einem unserer Produkte stehen wie gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an.

Hydrophobierungsmittel: die Wirkstoffe der Imprägnierung

Es ist kein Geheimnis, dass die Hauptursache für nahezu alle Schäden an mineralischen Baustoffen aufgrund der Wasseraufnahme von Oberflächen liegt. Die poröse Struktur des Mauerwerks ermöglicht diese und die darin gelösten Schadstoffe den Eintritt in die Bausubstanz und dank des Kapillareffekts auch ein Verteilen von der Oberfläche bis in das Innere des Baustoffs. Die unterschiedlichsten Schädigungen sind die Folge. Diesen Prozess aufzuhalten und zu verhindern oder zumindest die Wasseraufnahme zu reduzieren, dafür bedarf es einer wasserabweisenden Imprägnierung des Mauerwerks, der Fachbegriff heißt hierfür Hydrophobierung.

Als Hydrophobierungsmittel werden in diesem Prozess Wirkstoffe bezeichnet, die die Poren und Kapillaroberflächen des Mauerwerks belegen und sie dadurch wasserabweisend machen. Die Hydrophobierungsmittel werden mittels Injektionsverfahren in das Mauerwerk eingebracht, das kann je nach Verfahren mit oder ohne Temperaturerhöhung aber auch mit oder ohne Druck geschehen. Besonders bewährt haben sich als Wirkstoff verschiedene Kombinationen von Silanen und Siloxanen, mit denen man Maß geschneiderte Hydrophobierungsmittel herstellen kann. Der Vorteil von beiden Substanzen ist, dass sie in organischen Lösungsmitteln wie Alkohol oder Benzinkohlenwasserstoff perfekt löslich sind. Zu beachten ist, dass die Eindringtiefe des Hydrophobierungsmittels in unmittelbarem Zusammenhang mit der Wirkstoffkonzentration ist, was auch bedeutet, dass ein Baustoff mit geringerer Saugfähigkeit wie Beton eine höhere Wirkstoffkonzentration braucht als etwa Ziegel.

Die modernste Form von Hydrophobierungsmitteln ist die Creme. Das sind reine Silane, die durch Thixotropierungsmittel diese Konsistenz erreichen. Zu empfehlen ist hier die superDry-Creme, die Paste dringt in die Bausubstanz ein, ohne Rückstände zu hinterlassen und erzielt nicht zuletzt auf Grund ihres hohen Silananteils wirklich sehr gute Ergebnisse.

Nasse Mauern und Fassaden: den Ursachen auf den Grund gehen

Nasse Klinker-Mauern und Fassaden oder feuchte Wände sind gerade in Altbauten kein unbekanntes Problem, oftmals sind nicht nur die Kellerwände feucht, sondern auch die Mauern im Erdgeschoss. Oftmals ist man sich über die verheerenden Auswirkungen von nassen Mauern gar nicht richtig bewusst und wundert sich erst, wenn die Wohnqualität spürbar sinkt, die Heizkosten ins Unermessliche sich steigern und vor allem Krankheiten wie Rheuma, Asthma oder auch Allergien auftreten und die Gesundheit ernsthaft gefährden.

Das Mauerwerk erleidet Schaden, unschöne Salzausblühungen werden sichtbar, Putz und Farbanstrich bröckeln ab oder platzen weg. Werden diese eindeutigen Zeichen für nasse Mauern nicht rechtzeitig erkannt und bekämpft, kann die Lage  bis zum sogenannten Hausschwamm führen. Dessen Bekämpfung und die Sanierungsarbeiten sind wesentlich umfangreicher und kostspieliger. Um nasse Mauern trocken legen zu können, muss man sich erst einmal mit den Ursachen auseinandersetzen. Zu den häufigsten Ursachen für feuchte Wände und nasse Mauern zählen aufsteigendes Wassermoleküle aus dem Baugrund, eine Kondensfeuchte durch eine anhaltend hohe Luftfeuchtigkeit, eine hygroskopische Feuchte durch eine hohe Salzkonzentration sowie aufgrund defekter Wasserleitungen.

Saugfähige Baustoffe sind aus der Erfahrung heraus die häufigste Ursache für ein feuchtes und nasses Mauerwerk. Diese kann aufsteigen, wenn die schützende Horizontalsperre und auch die Vertikalsperre undicht oder überhaupt nicht vorhanden sind. Hier kommt dann die Mauer in direktem Kontakt mit dem Erdreich, die Nässe wird durch Poren und Kapillaren im Baustoff langsam nach oben gezogen, das Ergebnis sind zwangsläufig nasse Mauern. Ist die Ursache letztlich diagnostiziert, kann mit der fachgerechten Mauertrockenlegung begonnen werden.

Salpeter: das Salz mit organischem Ursprung

Salpeter bezeichnet ein Salz, das ausschließlich durch eine Oxidation organischer Substanzen und einer anschließenden Reaktion mit dem Kalk im Mauerwerk entsteht. Da es sich bei diesen Substanzen hauptsächlich um Harn und Exkremente handelt, findet man Salpeter heute nur noch vereinzelt in Ställen, Gartenmauern und Dunggruben. Salpeter besitzt eine trockene und kristalline Struktur, ist aber nicht mit den Salzausblühungen des Mauerwerks zu vergleichen, da es über einen organischen Ursprung verfügt.

Hat man im Haus Salpeter festgestellt, könnte es sich deshalb auch um ein ehemals landwirtschaftlich genutztes Gebäude handeln oder um Häuser, die auf landwirtschaftlich genutzter Fläche standen. Auf jeden Fall deuten Salpeter-Ausblühungen darauf hin, dass Wassermoleküle von außen in das Mauerwerk eindringen können. Wichtig zu wissen ist, dass Salpeter an sich nicht gefährlich ist, das Salz ist auch geruchsneutral und verbreitet sich auch nicht durch die Luft. Trotzdem ist es natürlich ratsam, den Ursachen auf die Spur zu kommen und sie zu beseitigen. Denn feuchte Wände verursachen ja nicht nur ein negatives Raumklima, die Heizkosten steigern sich im Laufe der Zeit ins Unermessliche und auch die Gesundheit der Bewohner ist erheblich gefährdet.

Salpeter weist ein hygroskopisches Verhalten auf, dass heißt, er zieht Feuchtigkeit an und lagert sie ein. Das sollte man beachten, wenn man die Ursache finden und beseitigen will, denn hat sich Salpeter einmal im Mauerwerk abgelagert, ist es nicht ganz so einfach die Ablagerung sofort wieder zu entfernen. Erste Maßnahme für eine erfolgreiche  Trockenlegung kann die horizontale und vertikale Verdichtung sein.

Salzausblühungen

Unter Salzausblühungen versteht man die optisch sichtbaren Salze, die an der Oberfläche durch das Verdunsten des Wassers in kristallisierter Form auftreten und darauf hinweisen, dass das Mauerwerk gefährdeten Zustand befindet. Salzausblühungen sind sind nur optische Erscheinungen, sie besitzen auch ein Eigenleben und ihre Volumenvergrößerung führt bis zu Absprengungen und Rissen im Mauerwerk oder im Putz, wenn sie nicht wirkungsvoll beseitigt werden. Die Intensität dieser Ausblühungen hängt dabei im wesentlichen vom Grad der Feuchtebeanspruchung, der Austrockengeschwindigkeit sowie der Porösität und der Kapillarwirkung des Mauerwerks ab.

Salzausblühungen sind dann besonders gut sichtbar, wenn die Bausubstanz länger durchfeuchtet wird und durch von außen eindringendes Regenwasser gefördert wird. Es stellt sich natürlich die Frage nach einer wirkungsvollen Trockenlegung des Mauerwerks. Denn eines ist sicher, auf trockenen Oberflächen können keine Salzausblühungen entstehen.

Eine geeignete Maßnahme ist die Hydrophobierung. Darunter versteht man eine wasserdichte und undurchlässige Imprägnierung von Kapillaren, die im Mauerwerk oder auch im Putz nass werden aufnehmen und für nasse Wände und feuchte Mauern sorgen. Durch die Hydrophobierung werden nicht nur die Salzausblühungen verhindert, auch Regenwasser findet von außen keinen Einlass. Bei der Hydrophobierung wird ein Hydrophobierungsmittel per Injektionsverfahren in das Mauerwerk eingespritzt, welches die Kapillaren belegt, verstopft und somit wasserdicht macht. Diese Mittel sind vorwiegend wässrige Lösungen oder neuerdings auch cremeartige Pasten aus Silanen und Siloxanen.

Sanierung Mauerwerk: der Schadensursache auf den Grund gehen

Die Sanierung feuchter und versalzener Untergründe ist eines der schwierigsten aber auch aktuellsten Probleme bei der Instandsetzung von Altbausubstanzen. Nasse Mauern und feuchte Wände mindern nicht nur den Wert eines Gebäudes, sie bergen auch ein nicht zu unterschätzendes gesundheitliches Risiko für die Bewohner und verursachen auch höhere Heizkosten, weil die Wärmedämmung in feuchtem Zustand weitaus geringer ausfällt als dies bei trockenen Mauern der Fall ist.

Vor jeder Mauerwerkssanierung muss man sich natürlich erst einmal mit den Ursachen auseinandersetzen. Feuchte Wände und nasse Mauern können aus dem Baugrund, der Kondensfeuchte durch eine anhaltend hohe Luftfeuchtigkeit, einer hygroskopischen Feuchte durch eine hohe Salzkonzentration sowie durch eindringendes Wasser und defekten Wasserleitungen entstehen.

Zur Sanierung des Mauerwerks kommen je nach Ursache verschiedene Techniken, Verfahren und Methoden zur Anwendung. In den meisten Fällen ist es notwendig, die undichte oder fehlende Horizontalsperre im Zusammenhang mit einer Vertikalsperre zu erneuern oder neu einzubauen. Auch das Anlegen einer Drainage rund um das Haus ist eine Möglichkeit, um ein Haus mit trockenen Wänden zu haben. Nebst dem aufwändigen Einziehen von wasserabweisenden Dämmschichten sind heute bei der Sanierung von Mauerwerk moderne Injektionsverfahren gefragt, bei denen in der gewünschten Ebene über Bohrlöcher verschiedene Injektionsmittel in das Mauerwerk eingebracht werden. Der kapillare Wasseranstieg wird bei diesen Verfahren gestoppt, indem entweder die Poren des Baumaterials verschlossen werden oder das Mauerwerk wie bei einer imprägnierenden Hydrophobierung durch bestimmte chemische Substanzen wasserabweisend gemacht wird. Das Einbringen der Injektionsmittel kann unter Druck aber auch drucklos durch einfaches Eingießen des Mittels in die Bohrlöcher erfolgen.

Bei Fragen zu unserem Produkte-Sortiment stehe wir zur Ihrer Verfügung. Kontaktieren Sie uns.

Vertikalsperre: seitlicher Schutz des Mauerwerks

Feuchte Wände sind besonders bei den Altbauten ein sehr verbreiteter Zustand, der in fortgeschrittenem Stadium zu einem echten Problem wird, weil nasse Wände nicht nur unschön aussehen, die Wohnqualität mindern und die Heizkosten in die Höhe schnellen lassen, sie führen im Laufe der Zeit, wenn nichts dagegen getan wird, auch zu ernsten Schäden in der Bausubstanz.

Zur Trockenlegung und Beseitigung stehen verschiedenen Verfahren und Methoden zur Auswahl. Bei hohem Grundwasserspiegel oder Nässe, die gegen die Wand von der Seite drückt, hilft eine sogenannte Vertikalsperre. Es ist ein recht aufwändiges, aber eben auch zuverlässiges Verfahren, in dem zunächst die Außenwände Stück für Stück bis zum Fundament freigelegt werden. Eine von außen aufgetragene Sperrbetonschicht sorgt nun für eine erste Abdichtung des Mauerwerks, der nun noch eine Bitumendecke folgt, die zusammen mit dem Beton eine wasserdichte Sperrschicht bildet, dass das Mauerwerk trocken bleibt. Sinnvoll ist das Verlegen einer Drainageleitung rund um das Gebäude, damit das Wasser gar keinen Zugang zur Wand mehr findet.

Einige feuchte Wände und nasse Klinker-Mauern können allein mit einer Vertikalsperre nicht allein verhindert werden. Hier ist das Zusammenspiel von Vertikalsperre und Horizontalsperre von großer Bedeutung. Auch bei einer Horizantalsperre kann eine Schutzschicht eingezogen werden, hier gibt es aber dazu mittlerweile moderne Verfahren, die auf chemischen Weg betrieben werden. Per Injektionstechnik wird ein Hydrophobierungsmittel in die zuvor angefertigten Bohrlöcher des Mauerwerks eingeführt. Durch die Dünnflüssigkeit kann das Mittel, meist ein Silikonharz, bis in die Poren der Mauer eindringen und sich gleichmäßig verteilen. Durch die Reaktion mit der Mauerfeuchte härtet das eingespritzte Harz aus und bildet die gewünschte Abdichtung.

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